Konzept
Die Mappenanforderungen für Kunst-Studiengänge unterscheiden sich deutlich von denen für Designstudiengänge und benötigen deshalb ein etwas anderes Kurskonzept. Um eine gute Kunst-Mappe zu machen, braucht ihr einen persönlichen künstlerischen Ansatz. Den entwickeln wir im Kreativkreisel zusammen mit euch.
Außerdem beschäftigen uns mit den unterschiedlichsten Zeichentechniken, machen Hochdruck, Radierung, Collage, Illustration, Farbenlehre, Aktzeichnen, wir malen mit Öl- und Acrylfarben, beschäftigen uns mit Komposition, Gestaltungskriterien, Installation, Fotografie, Sachzeichnen, Tierstudien, Perspektive, Urban Sketching usw. Wir werden Ausstellungen und ausgewählte Vorträge besuchen, die anhand der Auseinandersetzung die eigene künstlerische Position verdeutlichen soll. In der Stadt unterwegs sein und an interessanten Plätzen zeichnen und fotografieren, ist ein wichtiger Ansatz in unserem Kurskonzept. Wir beschäftigen uns theoretisch und praktisch mit künstlerischen Darstellungsformen wie der Malerei, der Performance, Videokunst und Konzeptkunst. Denn es ist wichtig, dass eine künstlerische Idee mit der Wahl des darzustellenden Mediums verstärkt wird. Inhalte des Kreativkreisel-Vorstudiums Die Kurseinheiten setzen sich somit aus: Hilfestellung Neben den Atelierzeiten gibt es die Möglichkeit sich mithilfe einer Whatsapp-Gruppe mit anderen Teilnehmern und den Dozenten auszutauschen. Anhand von Einzelterminen und Gruppenbesprechungen können Fragen, Probleme etc. besprochen und beantwortet werden. Das Kreativ-Manifest Kursziele: Durch das Erlernen von handwerklich-technischen Methoden, dem Kennenlernen unterschiedlicher, künstlerischer Medien, der Auseinandersetzung und Identifikation mit anderen Künstlern, dem Feedback von Dozenten, dem Austausch mit anderen, der Reflexion über die eigene Arbeit, dem Erforschen von eigenen Themengebieten und dem Analysieren des eigenen Fokus kann sich neben der Entstehung der Mappe eine eigenständige, authentische, junge Forscher-und Künstlerpersönlichkeit entwickeln. Die Fertigstellung der abzugebenden Mappe ist zwar zu Beginn das Projektziel, jedoch soll dieses im eigenen künstlerischen Prozess weiter zurücktreten. Das Erschaffen und Reflektieren der eigenen Arbeit gewinnt immer mehr an Wichtigkeit. Dadurch kann sich ein künstlerisches Selbstbewusstsein entwickeln, welches selbst eine Nichtannahme der jeweiligen Hochschule ertragen kann und sich in ihrer weiteren, künstlerischen Entwicklung nicht behindern lässt. Die Mappenarbeiten sollen im besten Fall einige Persönlichkeitsanteile des Autors authentisch widerspiegeln. Kunst basiert nun nicht mehr auf einer rein ästhetischen Grundlage, sondern kann als Forschung in Bezug auf die eigene Persönlichkeit, Gesellschaft, Natur etc. verstanden werden. Folge: Eine Bewerbung wird von unserer Seite her nicht empfohlen.
Zuerst finden wir heraus was euch gestalterisch und inhaltlich interessiert. Wir optimieren eure handwerklichen Fähigkeiten und probieren verschiedene Techniken aus. Danach führen wir euch an eine eigenständige künstlerische Arbeitsweise heran.
Ziel ist es Ideen in Aufgabenstellungen umzuformulieren und eine eigenständige Form der künstlerischen Umsetzung zu finden.
Denn danach wird bei einer Mappe für freie Kunst, Kunst Lehramt und auch Kunsttherapie gesucht: Persönliches Interesse und eigenständiges Arbeiten! In den Arbeiten sollen Inhalte und Interessen authentisch ausgedrückt werden. Um diese Authentizität zu erreichen, gilt es zunächst herauszufinden, was den Bewerber sowohl im Handwerk als auch an Inhalten berührt, abstößt, neugierig macht, aufhorchen lässt oder interessiert.

mit unterschiedlichen Materialien und Techniken!
und erforschen zeichnerisch unsere Umgebung!
wie es gehen könnte!
und veranstalten ein kreatives Chaos im Atelier!
sondern begeistern
oder stellen unsere Arbeiten aus!
über unsere eigene Position nachzudenken, diese zu verteidigen
oder vielleicht auch einen neuen Weg einzuschlagen!
nicht an etwas schwächeren Tagen

Nichterreichen der Ziele:






















